Aktuelles


"So klingt die Weihnachtszeit"
Das Glöckchen und die Weihnachtsglocken

Im diesjährigen Weihnachts-Werbespot der Firma Lindt ist aber auch alles zusammengerührt, was man heute unter Weihnachten versteht: Ein Schoko-Weihnachtsmann, der mit dem Glöckchen klingelt und damit die Glocken in der Kirche des Bergdorfes in Bewegung setzt, derweil seine Rentiere mit klingenden Glöckchen im tiefen Schnee an einem  Christbaum vorbeitraben … Und ein Knabe mit strahlenden Kinderaugen angesichts eines Mega-Weihnachtsmannes, der ihm in den Arm gedrückt wird (Danke, da freut sich jeder Zahnarzt…). 

Auch an Ostern lässt Lindt die Glocken läuten (siehe auf dieser Website weiter unten). Da haben sie ihre ganz eigene Bedeutung. Warum aber spielen die Glocken zu Weihnachten so eine große Rolle?

 

 

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Weihnachten "wie früher"

Advent wie damals“ – Weihnachten wie früher“ – Plätzchen wie bei Oma“: Kaum ein Fest, kaum eine Festzeit ist so rückwärtsgewandt wie die Advents- und Weihnachtszeit. Nostalgisches hat Konjunktur, wird deshalb auch bewusst so eingesetzt – bis hin zur Frakturschrift in den Anzeigen. Bücher geben Tipps, „wie man sich auf ganz einfache Weise die gute alte Zeit in das eigene Zuhause zurückholen kann“ – warum ist das so? Warum verbinden wir gern Weihnachten (und die Adventszeit) mit der Zeit von Anno dazumals? 

Warum bestehen manche Menschen darauf, dass es am Heiligabend so läuft, „wie es immer war“ einschließlich Würstchen mit Kartoffelsalat? Woher rührt die Sehnsucht nach den „weißen Weihnachten“, die es in der Kindheit angeblich immer gab?

Es sind vor allem psychologische Gründe, die dahinter stecken – den gesamten Artikel finden Sie als pdf-Datei im Download-Bereich.

 


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Ein Weihnachts-Exsultet

Das Exsultet ("Frohlocket, ihr Chöre der Engel …") gehört zur Osternacht wie die Osterkerze und das Osterfeuer. Aber ein weihnachtliches Exsultet? Im Jahr 2001 erschien erstmals dieser Gesang nach einen Text des Mystikers Thomas von Kempen. Jahrelang vergriffen, ist dieser Lobpreis auf die Nacht und die Geburt des Herrn ("Heute frohlocken die Engel, heute jauchzen die Erzenegel …") nun wieder erhältlich. Der feierliche Gesang – in einer einstimmigen, dreistimmigen und vierstimmigen Version – wird auch in einer Textvariante für den Weihnachtstag angeboten. Er eignet sich für Beginn des Gottesdienstes, aber auch als Luzernarium bei einer weihnachtlichen Vesper oder als feierliches Chorstück. Die Gemeinde ist durch Kehrverse in dieses "Praeconium natale" mit eingebunden. – Dem Buch liegt auch eine CD bei, auf der die verschiedenen Varianten zu hören sind.

 

O selige Nacht. Ein Weihnachts-Exsultet nach einem Text von Thomas von Kempen übertragen und zum Singen eingerichtet von Guido Fuchs

Verlag Monika Fuchs, Hildesheim 2016,
40 Seiten | 17 x 24 cm | Hardcover | Fadenheftung | mit Audio-CD |
ISBN 978-3-940078-00-1
19,90 EUR 

Nähere Informationen und Leseprobe: direkt beim Verlag


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Festliche Preisverleihung in Heidelberg
Wissenschaftspreis des Kulinaristik-Forums an Guido Fuchs

 

 

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„Rauchen, Essen, Tumultieren“
Projekt: Unangemessenes Verhalten im Gottesdienst 

Als Johann Gottlieb Fichte Professor in Jena wurde, beklagte er das Treiben der Studenten im akademischen Gottesdienst: Sie knackten Nüsse, aßen Äpfel, rauchten Tabak und vertrieben sich die Zeit, so gut sie konnten. Heute fast unvorstellbar, aber bis vor nicht allzu langer Zeit gab solch unangemessenes Benehmen in Gottesdiensten und Kirchen immer wieder Anlass zu Klagen. Das reichte vom lauten Schwatzen über das Essen und Trinken bis zur Mitnahme von Tieren, besonders Hunden, deren Herumjagen im Kirchenraum den Gottesdienst störte. 

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Auszeichnung: "Für eine 'Theologie, die aus der Küche kommt'“

Der Wissenschaftspreis Kulinaristik 2016 geht an den Liturgiewissenschaftler Professor Guido Fuchs, Hildesheim. Ausgezeichnet wird damit sein Bemühen um eine innovative Öffnung der Theologie des Essens und Trinkens und der Gastlichkeit für die alltägliche Praxis der Menschen.

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Heiliger im Alltag
Der heilige Christophorus

 

Nicht nur an Haus- und Kirchenwänden begegnet sein Bild, sondern auch als Amulett in Autos und als Schaufenster im wahrsten Sinn des Wortes, z. B. in einer Apotheke (Bild unten). Der heilige Christophorus, dessen Gedenktag die Kirche am 24. Juli begeht, ist einer der „Vierzehn Nothelfer“. Sein Anblick sollte vor dem jähen Tod bewahren – deshalb früher seine häufige Darstellung. Als „Christusträger“, was sein Name übersetzt bedeutet, wurde er auch zum Patron der Reisenden, darüber hinaus aber im späten Mittelalter angerufen in verschiedenen Anliegen. Auch zahlreiche Apotheken wurden und sind nach ihm benannt, wohl wegen seines Patronates bei Krankheiten und Seuchen.

 

 

 Kann ein Heiliger, den es so, wie ihn uns die Legende überliefert, nicht gegeben hat, verehrt und angerufen werden? Oder ist die Christophorus-Plakette, die man noch oder wieder in manchen Autos findet, nur ein magisches Zeichen, ein „Glücksbringer“, wie es auf einer Internet-Brauchtumsseite heißt? Im Blick auf sein Bild kann man bedenken:

Jede Fahrt und Reise ist auch ein Bild unseres Lebens. Das Tagesgebet am Gedenktag des Heiligen spricht von den Gefahren, die uns auf unserem Lebensweg bedrohen, und bittet, dass wir „Christus in uns tragen und mit unseren Weggefährten sicher zum Ziel gelangen, für das wir geschaffen sind“. Der Blick auf Christophorus hilft uns, nie zu vergessen, dass wir noch zu Gott auf dem Weg sind. Christophorus ist Patron eigentlich aller Christen: Christusträger sollte jeder Christ sein. Oft erscheint das, was damit an Konsequenzen verbunden ist, zu schwer, wie in der Legende Christophorus das Kind zu schwer wurde: der Glaube, die Kirche, Gott selbst. Dann wieder erfahren wir, dass wir davon auch gehalten werden und in unserem Dienst an Gott uns letztlich Gott selbst dient.

Ein Blick auf Christophorus ist so immer auch ein Blick auf sich selbst.


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Mittsommernacht und Spargelsilvester
Der Johannistag am 24. Juni – Das Kirchenjahr im Schaufenster (23)

Der Johannistag, das Hochfest der Geburt Johannes des Täufers, spiegelt sich in seiner Bedeutung auch in außerkirchlichen Feiern und Bräuchen. Vor allem die Mittsommernachtsfeier findet inzwischen auch bei uns immer häufiger statt – vielleicht angeregt durch ein schwedisches Möbelhaus. Zudem beendet der Tag die Spargelsaison, was nochmals zu einem kulinarischen Fest ermuntert.

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Heiliger im Alltag
Der heilige Florian

Der heilige Florian, dessen die Kirche am 4. Mai gedenkt, gehört zu den Heiligen, die im Alltag noch am häufigsten begegnen. Immer wieder findet man sein Bild an Häusern angebracht, wie er, als Ritter gekleidet, ein brennendes Gebäude löscht. Aber auch als beliebtes Tattoo kann man ihn sehen. Der Amtsvorsteher der römischen Provinz Ufer-Noricum (Niederösterreich) war im 4. Jahrhundert wegen seines Einsatzes für verfolgte Christen selbst festgenommen und schließlich ertränkt worden. Nicht so sehr sein nasser Tod bzw. die Entstehung einer Quelle auf dem Weg zu seinem Bestattungsort trugen dazu bei, dass er gegen Feuergefahr angerufen wird, sondern wohl eine spät entstandene Legende, nach der er als Jugendlicher durch sein Gebet ein brennendes Haus gelöscht habe. So begegnet er als Patron der Feuerwehr und Kaminkehrer, "Florian" ist der Funkrufname bei Einsätzen. Darüber hinaus ist er ein Mann mit einem offenen Bekenntnis zum christlichen Glauben in einer Zeit, in der dies höchst gefährlich war.

(Bild an einem Haus in Würzburg mit Hinweis: Kaminkehrer und Sankt Florian schützt Haus und Land vor Not und Brand!)


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Film: "Der junge Messias" (Start Mai 2016)
Der schöne Jesus und andere heiligmäßige Knaben

„Die Lehrlinge hatten Jesus gern. Er … war ein schönes Kind, nicht nur was sein braunes Haar, die braunen Augen, den goldenen Schimmer seiner Haut oder auch seinen schlanken und bereits muskulösen Körper betraf, nein, auch in dem Schweigen, das ihn umgab, lag Schönheit. Diese Schönheit wurde aus Quellen genährt, die man kaum zu bestimmen vermochte" (Gerald Messadié, Ein Mensch namens Jesus, 1989).

Vom biblischen Hirtenjungen David bis zum jugendlichen Heiligen der Neuzeit wie Domenico Savio: Der heiligmäßige Knabe wird in der Literatur und in der Kunst – und auch im Film – gern als besonders schön dargestellt. Nicht erst seit Johann Caspar Lavaters "Physiognomischen Fragmenten" gilt äußere Schönheit als Ausdruck immerer Werte.  Daher wurde und wird auch Jesus immer wieder als besonders edel beschrieben. Doch auch andere Aspekte kommen zum Tragen.

Guido Fuchs ist den Hintergründen des in der Literatur auffallend häufigen Motivs des "schönen Knaben" nachgegangen und hat in einer Sammlung erlesene Texte zusammengetragen. Das mit Bildern ausgestattete Buch ist über das Institut oder den Verlag zu beziehen – sowie über jede Buchhandlung und im Internet. 

Guido Fuchs: Tadzios Brüder. Der "schöne Knabe" in der Literatur. 

Verlag Monika Fuchs, Hildesheim 2015 (Euro 26,95), Inhaltsverzeichnis und Leseprobe unter www.tadzios-brueder.de – dort finden Sie auch nähere Angaben zum Buch sowie weiterführende Artikel zu einzelnen Schriftstellern und Motiven.

(Bild aus dem Film "Der junge Messias")


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Für das Lamm des armen Mannes
Hirtennovelle – ein Zugang zum "Guter-Hirte-Sonntag"

Der ostpreußische Dichter Ernst Wiechert brachte 1935 ein kleines Büchlein heraus, das den Titel trägt: „Hirtennovelle“. Sie handelt von Michael, „einer Witwe Sohn“, der bereits als Zwölfjähriger zum Dorfhirten wird. Mit großer Würde führt er, begleitet von seinem Hund, täglich die Tiere des Dorfes auf die Weide am Wald, darunter auch den einzigen Stier, „Bismarck“ genannt, den Stolz des Dorfes und seines Schulzen. Als Michael eines Tages mit dem ebenfalls jungen Hirten eines anderen Dorfes um die Nutzung der Weide kämpfen muss, greift er, wie sein alttestamentliches Vorbild David, zur Schleuder …

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ALDI erklärt Ostern
Das Kirchenjahr im Schaufenster (22)

Es ist nicht immer alles richtig dargestellt, manchmal werden auch die Traditionen der verschiedenen christlichen Kirchen in einen Topf geworfen – aber es ist schon außergewöhnlich, dass ein Lebensmitteldiscounter nicht nur mit Ostern für seine Produkte wirbt, sondern auch auch die Hintergründe des Festes erklärt, und zwar für Erwachsene wie für Kinder. Und auch nicht nur brauchtumsmäßig, sondern auch mit Blick auf die Gottesdienste. Weiter so!

https://www.aldi-sued.de/de/ratgeber/ostern/osterbraeuche/ 

 

 


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Gottesdienst und Frühstück
Eine liturgisch-kulinarische Beziehung

Das Osterfrühstück hat eine lange Tradition. Dem "genussvollen Start in die Osterfeiertage", wie gesagt wird, widmen sich alljährlich die verschiedensten Koch- und Familienzeitschriften, Ratgebersendungen sowie zahlreiche Firmen in ihren Prospekten mit Rezeptideen und Vorschlägen für die Tischgestaltung. Das Osterfrühstück hat eine mit von der Liturgie geprägte Geschichte und kann den Blick auf das Verhältnis Gottesdienst – Frühstück lenken, das sich erheblich gewandelt hat.

Den gesamten Artikel finden Sie als pdf-Datei im Download-Bereich.

 

 


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C+M+B oder K+M+B oder G+M+B?

 

Was die drei von den Sternsingern über die Tür gemalten Buchstaben bedeuten, wird von ihnen mit dem Anbringen des Zeichens auch selbst gesagt: "Christus segne dieses Haus" – sie stehen mithin als Abkürzung für das lateinische "Christus mansionem benedicat". Eine fromme Deutung – doch wie erklärt sich dann, dass in manchen Gegenden auch ein K anstelle des C steht? Als Erklärung wird hier rasch nachgeschoben: "Kyrios mansionem benedicat" – "Der Herr segne dieses Haus". Griechisch-lateinische Mischpoesie? Und was heißt es, wenn über der Tür G+M+B steht? Da fehlen dann die Worte …

Wahrscheinlicher ist eben doch, dass die drei Buchstaben für die vermeintlichen Namen der drei Könige stehen, von denen der erste – je nach Landstrich – Caspar, Kaspar oder Gaspar heißt. Ein alter Namenssegen eben.

 


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Stehengeblieben
Weihnachtslieder im Gotteslob

Man muss es so sagen: Die Liedauswahl für Advent und Weihnachten im Stammteil des neuen Gotteslobes ist enttäuschend. Für ein Gesangbuch aus dem Jahr 2013 hätte man etwas anderes erwartet. Die wenigen neuen Lieder lassen sich an einer Hand abzählen. Gemeint sind damit Lieder aus neuerer Zeit. Im Bereich „Weihnachten“ stammt der „neueste“ Text von Jochen Klepper aus dem Jahr 1938 (GL 254 „Du Kind, zu dieser heilgen Zeit“); das Lied ist freilich so speziell, dass es kaum in der Heiligen Nacht, in die es eigentlich gehört, gesungen werden wird. Das ist insofern traurig, als es ja durchaus neuere Lieder gab und gibt. Dabei geht es nicht um die Frage des Datums.

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Gänse, Glühwein, Atmosphäre
St. Martin und die „Vorweihnachtszeit“
(Das Kirchenjahr im Schaufenster 21)

„Der vorweihnachtliche Spaß beginnt am 11. November“ – „Lichterketten tauchten den Martinimarkt in eine vorweihnachtliche Atmosphäre.“

Es ist kaum mehr zu übersehen: Weihnachten steht vor der Tür – zumindest wenn man die Regale und Auslagen der Geschäfte betrachtet. Zwar macht sich dieses Phänomen schon seit September zunehmend bemerkbar, doch lässt sich als eigener Schwerpunkt wenige Wochen vor Beginn des Advents nochmals der Martinstag herausheben. Ja, es hat den Eindruck, als ob mit ihm die „Vorweihnachtszeit“ (wie man längst unter Hintanstellung des Begriffes Advent sagt) so richtig beginnt. Zwar war der Martinstag einmal Stichtag für eine „vorweihnachtliche“ Zeit, doch waren deren Anlass wie auch Ausprägung sehr verschieden von der heutigen.

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Die mit Tränen säen …
Besinnung zum Tag der Deutschen Einheit mit Psalm 126

"Da waren wir alle wie Träumende." (Ps 126,1)

Vielleicht trifft dieser Psalmvers genau das Gefühl, das viele Menschen in der Nacht des 9. November befiel. Die Mauer, die nach dem Willen ihrer Erbauer
doch hundert Jahre stehen sollte, die fast schon zur Selbstverständlichkeit
deutsch-deutscher Beziehung gehörte, sie war plötzlich offen. Wie ein Wunder
kam es den Menschen vor, ungläubig probierten viele erst einmal einen kurzen
Abstecher in den Westen, um fassungslos wieder zurückzukommen und es tags
darauf erneut zu tun: „Wahnsinn“ war das meist zitierte Wort jener Tage. Ein
knappes Jahr später war die Mauer weg, am 3. Oktober 1990 war die Einheit
zwischen beiden Staaten vollzogen …

Ganze Besinnung als pdf auf der Download-Seite herunterladbar.


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Gottseidank Erntedank
Das Kirchenjahr im Schaufenster (20)

Mit dem Erntedankfest am Sonntag nach Michaelis (29. 9.) bzw. dem ersten Sonntag im Oktober endet endlich die festlose Zeit und beginnt die Reihe der kirchlichen Anlässe, die sich im Herbst und Winter auch im außerkirchlichen Festkalender wiederfinden und die ihn prägen.

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Offener Himmel – verkaufsoffene Stadt …

Das Kirchenjahr im Schaufenster (19)

Das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel – verkürzt "Mariä Himmelfahrt" genannt – ist nicht überall ein gesetzlicher Feiertag, auch nicht in Bayern. In rund 350 der über 2000 Gemeinden wird an diesem Tag gearbeitet, sind die Läden geöffnet. Vor allem in Ober- und Mittelfranken, aber auch in Unterfranken, das überwiegend katholisch geprägt ist. Wie etwa in Kitzingen am Main: Einzelhandel und Gastronomie haben geöffnet und bereiten sich auf zahlreiche Besucher und Kunden vor. Auch andere Städte, vor allem wenn sie grenznah gelegen sind, ziehen viele Menschen aus benachbarten Bundesländern oder auch Ländern an, in denen der 15. August als Feiertag gilt. – Ein Hochfest für die Kassen …


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Matthias Claudius – Abend-Andacht

In der August-Ausgabe der Zeitschrift Liturgie konkret findet sich eine Abend-Andacht mit Texten und Liedern von Matthias Claudius. Als Ergänzung zur Heftausgabe stellen wir diese auf unserer Download-Seite zur Verfügung.


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… die Gebete auch?

Mit dem Frühjahr und Sommer ist die Bitte der Menschen um eine gedeihliche Witterung und um einen guten Ertrag der Früchte der Erde verbunden. Bitt- und Flurprozessionen werden gehalten, der Wettersegen wird gespendet. Der Wettersegen ist ein Segenswunsch und als solcher eine Form des Bittgebetes. Dieses Segen Gottes brauchen wir. Deshalb ist es sinnvoll, ihn nicht nur in ländlichen Gebieten zu erbitten. Auch die Menschen in der Stadt brauchen Gottes Segen. Ihr Tun und Schaffen ist die Grundlage für ihr "täglich Brot" . Aber selbst wenn der Wettersegen nur als Bitte um gute Witterung aufgesfasst würde, hat er auch in städtischen Gebieten seine Berechtigung – als fürbittendes Gbet für all jene, die in ihrer Arbeit auf gute Witterung und eine gute Ernte angewiesen sind.

Das Kirchenjahr im Schaufenster (18)

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Pfingsten - Spargelzeit mit Feuerzungen …

Der Schriftsteller Walter Kempowski hat sich zu Pfingsten seine eigenen Gedanken gemacht. Im Blick auf Weihnachtsmänner und Osterhasen schrieb er (1987): "Wem das gelänge, für Pfingsten etwas Ähnliches zu erfinden, etwas Merkantilisierbares, der würde sich große Verdienst erwerben, der würde ein Fest retten, das früher zu den herrlichsten gehörte." Das scheint bis heute nicht wirklich gefunden oder erfunden zu sein – und so bleibt vor allem der Spargel, der diese Zeit zumindest kulinarisch bestimmt.

Wie es mit der Geschichte des Festes zusammenhängt, wenn "König Spargel" zur "Tafelrunde" lädt – und wie es zu den beiden Feiertagen kommt und wie sie erhalten wurden, wird etwas ausführlicher dargestellt, wenn man weiterliest.

Das Kirchenjahr im Schaufenster (17)
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Christi Himmelfahrt – Outdoor-Fest

Der vierzigste Tag nach Ostern wird von vielen Menschen fröhlich gefeiert. Inhalt ist oft weniger das Fest Christi Himmelfahrt, das an diesem Tag, einem Donnerstag, in den Kirchen gefeiert wird. Für viele ist das einfach der "Vatertag". Überhaupt ist es ein Tag so recht für "Outdoor-Veranstaltungen", für die vielfach geworben wird. Woher kommen diese und was haben sie mit der Himmelfahrt des Herrn zu tun?

Das Kirchenjahr im Schaufenster (16)
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"Gut, besser, Franz von Paola"

Er ist weitgehend unbekannt, obgleich sein Konterfei zahllose Bierflaschen und -deckel ziert. Sein liturgischer Gedenktag am 2. April fiel in diesem Jahr zudem auf den Gründonnerstag und damit aus: Franz von Paola, Gründer des Ordens der "Eremiten des heiligen Franz von Assisi", der am 2. April des Jahres 1507 starb. Dieser Orden, der eine strenge Lebensweise pflegte, hatte auch in München eine Niederlassung. Das Kloster Neudeck ob der Au am Nockherberg war berühmt für das Bier, das vor allem Braumeister Bruder Barnabas Still im 18. Jahrhundert zu einem besonderen Getränk machte. Alljährlich am Festtag des Ordensgründers wurde das Paulaner-Bier öffentlich ausgeschenkt. Diese Tradition erhielt sich auch nach Aufhebung des Klosters. Mit der Zeit wurde daraus der Anstich des Salvator-Starkbieres, verbunden mit einer öffentlichen Veranstaltung, bei der die Politiker "derbleckt" werden …

Bei aller damit verbundenen Gaudi sollte  das Gedenken an eine charismatische Persönlichkeit und das christliche Ideal der Einfachheit und Gottvcerbundenheit nicht verlorengehen – denn gerade daus erwachsen oft wirkliche Freiheit und Fröhlichkeit. 

Das Kirchenjahr im Schaufenster (15)

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"Was wäre Ostern ohne Glockenläuten?"

"Was wäre Ostern ohne Glockenläuten?”, heißt es im Werbespot einer Schokoladen-Firma, und dazu klingeln die kleinen Glöckchen, die den Schoko-Osterhasen umgebunden sind. Ostern und Glockenläuten, das gehört zusammen. Am Gründonnerstag, zum Abendmahlsgottesdienst läuten – zumindest die katholischen Glocken – letztmals vor Ostern …

Das Kirchenjahr im Schaufenster (14)
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Das erste Mahl …

Nein, keine Werbung für den Gründonnerstag und das Letzte Abendmahl, obwohl es auch nie mehr vergessen wurde. "Tut dies zu meinem Gedächtnis", trug Jesus seinen Jüngern auf. Sein Leib, sein Blut, er selbst und seine Hingabe sind in Brot und Wein real präsent, wirklich gegenwärtig. Nicht nur am Gründonnerstag, sondern in jeder Eucharistiefeier, jeder Abendmahlsfeier.

Das Kirchenjahr im Schaufenster (13)

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Am 17. März ist Patrick's Day …

… bei den vielen Iren in aller Welt, deren Nationalheiliger Patrick ist, und zunehmend auch bei uns: Die Bierlokale haben die Anziehungskraft des Heiligen entdeckt und laden zum "Patrick's Day" – vor allem die rund 600 Irish Pubs in Deutschland. Die Brauerei Guinness unterstützt die Feiern in den Pubs mit umfangreichen Deko-Paketen und Werbeplakaten, wie der InfoDienst der Getränkeindustrie mitteilt.

Das Kirchenjahr im Schaufenster (12)
  

 

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Aschermittwoch: Fisch & Fastenbier

Das Kirchenjahr im Schaufenster (11)

"Traditionell" wird an diesem Tag gern in die Gaststätten zu Fischspeisen eingeladen – aber auch zu einem "Fastenbier". Der Aschermittwoch gehört neben dem Karfreitag zu den beiden einzigen Fastentagen der katholischen Kirche – der Fisch ist zudem ein typische Speise an Abstinenztagen, an denen man auf Fleisch verzichtet. Fisch ist nicht von alters her eine Fastenspeise, vielfach war er im Altertum auch ein Festessen. Erst allmählich wurde er – auch unter klösterlichem Einfluss – zu einer Fastenspeise …

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"Blühender" Unsinn rund um den Valentinstag

Neben Bischof Nikolaus dürfte er der am besten vermarktete Heilige sein: Valentin, Bischof von Terni, dessen Gedenken die Kirche am 14. Februar pflegt, auch wenn dies kein offizieller Gedenktag ist. Am "Patron der Liebenden" versuchen verschiedene Geschäftszweige anzuknüpfen – nicht zuletzt die Kirchen selbst, die seit einigen Jahren an diesem Tag Segnungsgottesdienste für Liebende anbieten. Woher aber rührt dieses Patronat, da wir über den Heiligen doch so gut wie nichts wissen?

Das Kirchenjahr im Schaufenster (10) 
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„Der große Tag" – Erstkommunion und Konfirmation

Das Kirchenjahr im Schaufenster (9) 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die Feiern der Erstkommunion und Konfirmation (traditionell mit dem Weißen Sonntag bzw. Palmsonntag verbunden) bedürfen der Vorbereitung. Dass dies heute längst nicht mehr nur geistlich zu verstehen ist, zeigen die zahlreichen Anzeigen in den Zeitungen oft schon Anfang des Jahres. Die Überlegungen zur Kleidung ("Outfit"), den Geschenken, den Speisen und der Wahl der entsprechenden Location bedürfen inzwischen, so hat man den Eindruck, weit größerer Anstrengung. Die Anzeigen verraten auch allerlei über die Einschätzung dieser Tage in der Gesellschaft.

 

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„Uns ist ein Licht aufgegangen …"

Auch mit den Heiligen Drei Königen lässt sich werben – schließlich sind sie als Gabenbringer bekannt. Wer ihrem Stern folgt, dem kann auch beim Einkauf ein Licht aufgehen …

Das Kirchenjahr im Schaufenster (8) 
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„O admirabile commercium … – O wunderbarer Tausch!”

Das Bild einer Krippe auf dem Kieler Weihnachtmarkt lässt an einen alten Gesang aus dem Stundengebet der Kirche denken, der den Blick auf den eigentlichen „Kommerz“ lenkt …

Das Kirchenjahr im Schaufenster (7) 
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Nicht nur in der Heiligen Nacht …

Seit Jahren wirbt der Apotheken-Notdienst mit einer Umdichtung der bekannten Zeile: „Alles schläft, einsam wacht nur das traute hochheilige Paar …“

Das Kirchenjahr im Schaufenster (6)
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Vor 75 Jahren kam „Rudolph" zur Welt

"Rudolph the rednosed rendeer" war eine Weihnachts-Werbefigur der Kaufhauskette Montgomery Ward – 1939 entstanden, wurde die Geschichte 1949 vertont und ist seitdem auch aus unserer Vorweihnachtszeit musikalisch nicht mehr wegzudenken. Doch selbst hinter dieser kitschigen Geschichte eines unglücklichen Rentiers, das an einem Weihnachtsabend zu hohen Ehren aufsteigt, verbirgt sich noch ein Rest der christlichen Botschaft …

Das Kirchenjahr im Schaufenster (5)
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"St. Lucia" strahlt im Weihnachtsgeschäft

  

Das Kirchenjahr im Schaufenster (4)

 

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"Bischof Nikolaus" im Vormarsch

Das Kirchenjahr im Schaufenster (3)
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Mon Cherie oder: Die Glückszweige der hl. Barbara
Das Kirchenjahr im Schaufenster (2)
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Vom Umgang mit Essen und Trinken …

  … auch in der Kirche ging es in der Sendung "Nah dran" vom 27.11. auf mdr. Gezeigt wurden Gottesdienste mit anschließenden Mahlzeiten in Bernburg und Leipzig. Das Gespräch mit Guido Fuchs zu diesen Formen und zum Buch "Ma(h)l anders" fand im Restaurant "Die Kirche" statt – eine ehemalige, zum Restaurant umgebaute kleine Dorfkirche am Rand von Magdeburg.

Die Sendung kann man in der Mediathek nachsehen: www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendungen


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Studientag "Gottesdienst für alle? Von Gottesdienst und Inklusion" in Münster

Zum 29. Mal fand am 19. November der Studientag "Behinderung und Glaube" im Franz-Hitze-Haus statt. Diesmal ging es um die Teilhabe von Menschen mit handicap am Gottesdienst. Theologisch ist das kein Problem – aber wie sieht es in der Praxis aus? Das Thema "Gastlichkeit" war den Verantwortlichen dieses Studientages dabei als Stichwort wichtig, denn sie ist mehr als Inklusion. Gastliche Gemeinden sind um die Menschen bemüht, die zum Gottesdienst kommen, findig, wenn es darum geht, dass alle am Gottesdienst nicht nur teilnehmen, sondern vielleicht sogar durch einen Dienst Mitwirkende sein können.

Es ist immer wieder einmal erforderlich, den Gottesdienst auch aus den Augen von Menschen kritisch zu reflektieren, die als Fremde und Gäste kommen. Und das betrifft nicht zu Zugänge, Verständigungshilfen und ähnliches – ob eine Gemeinde wirklich gastlich ist, zeigt sich in vielen Kleinigkeiten, auch und gerade im Umgang mit Menschen, die auf verschiedene Weise eingeschränkt sind. Die Rücksichtnahme auf sie – etwa in einer einfacheren Sprache – kommt dabei oft allen zugute.    

Einen Bericht über diesen Studientag gibt auf der Website des Bistums Münster. 

http://www.bistum-muenster.de


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"Wochenende und Gottesdienst" jetzt auch auf polnisch

Das Buch von 2008, das den Einfluss des "Wochenendes" auf die kirchlichen Gottesdienste untersucht, die ein solches nicht kennen, ist jetzt auch in polnischer Sprache erschienen: "Weekend a Liturgia". 

Vielfach hat das Erleben dieser Zeiteinheit in Deutschland neue Formen nach sich gezogen, die vom Freitagabend bis Sonntagabend reichen. Bis vor kurzem freiich hatte das "weekend" in Polen noch keinen vergleichbaren Einfluss. Ein Gespräch mit dem Übersetzer P. Janusz Serafin findet sich auf dieser Website weiter unten.

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Am 1. Advent ist Stollengeschenktag

Das Kirchenjahr im Schaufenster (1)

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Sendung über die Nacht

Eine Sendung der Reihe "Theo-Logik" im Sender Bayern 2 beschäftigte sich mit dem Phänomen der Nacht. Nachzuhören im Podcast auf der Seite des Senders. Auf der Seite etwas nach unten scrollen)
 


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Lieber kein Kommentar ...

Eine Pressemitteilung der Universität Würzburg über das Buch zum Projekt "Ma(h)l anders" sorgte im Internet auf einer österreichischen "katholischen" Plattform (selten war ein Begriff passender!) und in rechtskonservativen Foren für die üblichen tumben Reaktionen. Natürlich ohne dass man sich über das Buch selbst oder auch den Autor informiert hat. Und so kommt es zu teils kruden Kommentaren, die mitunter die Aussagen des Buches in ihr glattes Gegenteil verkehren. Tja, lesen fällt manchen eben schwer.  

Schade, dass durch die Scheuklappen jener Zeitgenossen (kann man das zu Ewiggestrigen wirklich sagen?) eine Diskussion mit ihnen über dieses Thema unmöglich wird – aber will man das überhaupt?


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Neuerscheinung

Guido Fuchs (Hg.)
»Ein schöne Stadt auf schönem Grund«
Ein Gang durch Hildesheim im Jahr 1575
64 S. | 14 x 17 cm | Broschur mit Fadenheftung | farbige Abbildungen
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2014 | ISBN 978-3-940078-96-4

Aufmerksame Leser dieser WebSite können hier erfahren, dass das Haus, in dem das Institut untergebracht ist, auf historisch interessantem Boden steht: Im Mittelalter lebte hier eine sozial engagierte Brüdergemeinschaft. Erwähnt wird diese auch in einem Gedicht von Onofrius Meyenrose, das dieser über die Stadt Hildesheim im Jahr 1575 schrieb, sowie in Romanen, die in Hildesheim spielen.

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Projektabschluss: Buch "Ma(h)l anders" ist erschienen

Mit der Publikation des Buches "Ma(h)l anders. Essen und Trinken in Gottesdienst und Kirchenraum" ist das gleichnamige Projekt, das durch eine Spende des Vereins "Andere Zeiten e.V." großzügig unterstützt wurde, beendet. Hier stellen wir Ihnen das Buch vor, in dem die Ergebniise der Untersuchung dargestellt werden.


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Neuerscheinung

Cover Der Mann mit dem einen TalentGuido Fuchs
Der Mann mit dem einen Talent.
Widerworte für Abgekanzelte
96 Seiten | Paperback | Hildesheim 2013
ISBN 978-3-940078-60-5 (print) | 9,90 €
ISBN 978-3-940078-73-5 (eBook – mobi) | 4,99 €

Sie sind die Verlierer in den Gleichnissen Jesu oder bleiben wie Deppen zurück nach einem Gespräch mit ihm. Sie werden trotz ihres Einsatzes getadelt und verbal von ihm abgewatscht – oder gleich in die äußerste Finsternis geworfen … Dabei haben sie unsere heimliche Sympathie, weil sie uns oft näher stehen als die strahlenden Glaubenshelden und Gewinnertypen …

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Vortrag | Gott und Gaumen
Glauben, Genuss und Gastfreundschaft

Solange es Christen gibt, steht die Gastfreundschaft in einem hohen Rang. Die Rollen Gast zu sein sowie gastlich zu sein haben eine spirituelle Tiefendimension. Dr. Guido Fuchs wird auf sinnenhafte Weise die Zusammenhänge zwischen Gaumen und Glauben vermitteln. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Eine Veranstaltung des Evangelisches Bildungswerkes im Landkreis Esslingen.

Samstag, 23. November 2013 | 18:00 Uhr
Martin-Luther-Hof | Jakobstr. 19 | 72622 Nürtingen


Nähere Informationen beim Evangelischen Bildungswerk Esslingen.


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Themenabend | Nikolaus – Heiliger zwischen Kult und Kommerz
Eine historisch-musikalische Revue

Der heilige Nikolaus von Myra gehört zu den bekanntesten Heiligen der Christenheit und ist als Gabenbringer beliebt bei alt und jung. Prof. Guido Fuchs spürt am „Niklausabend” der Person und Geschichte des Bischofs sowie der Entwicklung seines Kultes durch die Jahrhunderte bis heute nach. Grundlage bieten die Legenden und Beschreibungen des Heiligen, die Brauchformen und zahlreichen Gesänge, von denen einige zu Gehör kommen und an denen sich die Zuhörer auch beteiligen können.

Donnerstag, 5. Dezember | 17.30 Uhr
Michelis WeltCafé | Langer Hagen 36 | 31134 Hildesheim


Nähere Informationen unter: www.michaelis-weltcafe.de


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Seminar | Die Kirche – ein gastliches Haus
Rast- und Gasthäuser für die Seele

Gast, Gastlichkeit, Gastfreundschaft, Einladen, Einkehren, Zu-Gast-Sein – das sind Stichworte, die auf eine wichtige Dimension im Leben einer Familie oder Gemeinde, aber auch im Horizont der Bibel und der Theologie hinweisen. Um sich als Gast wohlfühlen zu können, braucht es gastbereite Menschen und gastfreundliche Räume. Das gilt auch für Kirchenräume, die als Rast- und Gast-Häuser der Seele Obdach geben sollen. Auf diesem Hintergrund reflektiert die Ohrbecker Begegnung mit Künstlern und Architekten in diesem Jahr die Willkommenskultur und Gastlichkeit von Gemeinden und Kirchenräumen.

Themen und Referenten:

  • Gastfreundschaft aus biblischer und theolischer Sicht (Prof. Dr. theol. Guido Fuchs)
  • Werkstattbericht über die Umgestaltung des Maastrichter Kruisherenklosters zum Kruisherenhotel (Architekt Rob Brower. Architekt
  • Umgestaltung der St. Joseph-Kirche in Osnabrück (Ulrich Recker und Pfarrer Hermann Hülsmann)

Freitag / Samstag, 6. / 7. Dezember | Haus Ohrbeck (bei Osnabrück)
Nähere Informationen unter www.haus-ohrbeck.de


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Buchtipp: Das Tischgebet

Das Tischgebet – guter Brauch oder altmodische Frömmelei?
Ein Mutmach-Buch zur (Wieder-)Entdeckung eines urchristlichen Rituals. Es bringt die Geschichte und Praxis, die Bedeutung und Gestaltung des Tischgebets näher und gibt praktische Vorschläge zu seiner Gestaltung in Familie und Gemeinschaft.

 

Guido Fuchs,
Das Tischgebet. Alte Tradition und neues Leben (MKS 186)

Vier-Türme-Verlag Münsterschwarzach 2013
80 Seiten, Pb.,
ISBN 978-3-89680-589-8
€[D] 8,90 

 

 


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Neue Buchvorstellungen

In der Bibliothek unserer Forschungsstelle für Kulinaristik & Religion gibt es wieder einige Neuzugänge, von denen einige auch näher vorgestellt werden. Lesen Sie doch mal rein! :-)


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600 Jahre Corpus-Christi-Bruderschaft Dillingen – Vortrag von Guido Fuchs

Anlässlich ihrer 600-Jahr-Feier lud die Corpus-Christi-Bruderschaft Dillingen Prof. Dr. Guido Fuchs zu einem Vortrag zum Thema "Aufbruch – Umbruch – Abbruch?. Die Liturgie der Kirche fünfzig Jahre nach dem Konzil" ein.
Hier ein Bericht dazu aus der Augsburger Allgemeinen Zeitung.


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Zwinglis Wurst
oder: Die Reste der Fastenzeit

Dienstag, 5. März | 17 Uhr | Michaelis WeltCafé
31134 Hildesheim | Langer Hagen 36

Am 9. März des Jahres 1522 wurde im Haus des Züricher Druckers Christoph Froschauer Wurst gegessen! Diese Meldung, die heute wohl den meisten Menschen im wahrsten Sinne des Wortes völlig „wurst“ wäre …

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Brotheilige, Blumenmönch und Fischpatron
Zu Sinn und Unsinn der Herleitung mancher Bräuche und Patronate

An vielen Heiligenfesten werden alte (und neue) Bräuche gepflegt, die oftmals direkt oder indirekt an der Lebensbeschreibung des Heiligen anknüpfen. Dass gewisse Herleitungen, die immer wieder  zu lesen sind, durchaus problematisch sind, soll an einigen Beobach­tungen, die an „Februar-Bräuchen“ gemacht werden können, aufge­zeigt werden.

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Weihnachtslieder


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Buchhinweis
Fuchs, Guido
Unsere Weihnachtslieder und ihre Geschichte
Herder Verlag, 2. Auflage 2010
217 Seiten | Hardcover | Mit zahlr. schw.-w. Abbildungen - 21,5 x 13,5 cm
978-3-451-32278-5
12,95 Eur[D] / 13,40 Eur[A] / 20,50 CHF  UVP

 


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Gott-sei-Dank-Brot

Zum 5. Mal wird heuer in Oberfranken die Aktion „Gott-sei-Dank-Brot“ stattfinden: Um das Erntedankfest herum bieten die an der Aktion teilnehmenden Bäckereien  ein solches „Gott-sei-Dank-Brot“ zum Verkauf an. Sie endet am 19. November, dem Gedenktag der heiligen Elisabeth.
Nähere Infomationen zur Aktion "Gott-sei-Dank-Brot".


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Im schwarzen Walfisch zu Askalon
Victor von Scheffels kulinarische Gesänge

Der Dichter des Frankenlieds (“Wohlauf, die Luft geht frisch und rein”), Joseph Victor von Scheffel, schrieb auch Gedichte, in denen er augenzwinkernd kulturgeschichtliche Hintergründe des Essens und Trinkens andeutete. Vom trinkfesten Assyrer über die Tischgepflogenheiten mittelalterlicher Mönche (“Maulbronner Fuge”) bis hin zum gut gefüllten Weinkeller des Einsiedelmannes auf dem Staffelstein und den Klagegesängen einer Martinsgans anlässlich eines akademischen Festessens spannt sich der Bogen.

 

 

Prof. Dr. Guido Fuchs stellt diese Lieder musikalisch vor und beschreibt ihre Hintergründe – launig-unterhaltsam und informativ, wie es dem im 19. Jahrhundert gern gelesenen Dichter und Schriftsteller gebührt.

 

 

 

Museum Obere Saline | Obere Saline 20 | 97688 Bad Kissingen
Termin: Freitag, 23.11.2012 | Uhrzeit: 19:30
www.genuss-welten.de


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Guido Fuchs 25 Jahre Schriftleiter von "Liturgie konkret"

1977 erschien das erste Heft der Gottesdiensthilfe "Liturgie konkret". Die Oktober-Nummer vor 25 Jahren, 1987, war die erste Liturgie-konkret-Ausgabe, in der Guido Fuchs als Schriftleiter genannt wurde. Er hatte die Aufgabe von dem kurz zuvor verstorbenen Prof. Georg Langgärtner …

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Wallfahrt, Wirtshaus, Zwiebelkuchen

Eine lange Tradition hat die Wallfahrt der Würzburger Bruderschaft zum heiligen Kreuz Ende August zum Kreuzberg in der Rhön. Ebenfalls alt ist der Brauch, die heimkehrenden Pilger in der Würzburger Semmelstraße zu empfangen und zu begrüßen. Das ist auch zugleich der Startschuss für die "Zwiebelkerwe" (Zwiebelkirchweih), bei der Zwiebelkuchen, Wein und der erste Federweiße angeboten werden.
Ein Gasthaus in dieser Straße hat die Pilgerschar auch auf der Fassade dargestellt; unterm First prangt der schöne Satz:
Ob Jude, Heide oder Christ: Herein, wer durstig ist.

 


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Gott und Gaumen.

Vorlesung im Rahmen der Bad Kissinger Seniorenuniversität

Dienstag 20.11.2012 | Freitag 23.11.2012 | Dienstag 27.11.2012 | jeweils 16.00 - 17.30 Uhr

Sparkassen-Pavillon | Von-Hessing-Straße 10 | Bad Kissingen 

Infos unter www.seniorenuniversitaet-kg.de

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„Wochenende und Gottesdienst“ demnächst auch auf Polnisch

Das Buch „Wochenende und Gottesdienst“, das 2008 in der Reihe „Liturgie & Alltag erschien, wird demnächst auch in Polen erhältlich sein.

Wie wird das sozio-kulturelle Phänomen des „Wochenendes“, das in Deutschland das Verhalten der Menschen von Freitag bis Sonntag erheblich prägt und letztlich den Sonntag als kirchlich ersten Tag der Woche untergehen lässt, in Polen erlebt und wahrgenommen? Guido Fuchs sprach mit dem Übersetzer, P. Janusz Serafin.

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Gäste im Gottesdienst – sind wir eine gastliche Gemeinde?

"Komm her, freu dich mit uns, tritt ein …" (GL 518): Können wir das aus ganzem Herzen singen? Wie ist es um die Gastlichkeit in unserer Gemeinde bestellt – von den Räumlichkeiten angefangen über die Gestaltung der Liturgie bis hin zum Umgang mit Menschen, die zu uns – auch außerhalb der Gottesdienste – kommen. Ein kleiner Fragebogen aus dem Buch "Gastlichkeit. Ihre Theologie, Spiritualität und Praxis in der Gemeinde" lädt ein, die eigene Gemeinde gewissermaßen einmal aus den Augen Fremder zu betrachten. Warum nicht einmal im Pfarrgemeinderat darüber sprechen?

Hier geht es zum Download.


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Ethik nicht nur am Freitag

Artikel-.Download durch Klick auf’s Bild.Pat Christ von der Würzburger Zeitschrift "Der Kessener" unterhielt sich mit Guido Fuchs über Fasttage außerhalb kirchlicher Gepflogenheiten, Tempeln, in denen den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen wird und sein derzeitiges Projekt "Ma(h)l anders". Und über vieles andere mehr. Mit einem Klick auf’s Bild können Sie den Artikel als pdf-Datei herunterladen.


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Mehr als offene Türen …
Gottesdienst und Gastlichkeit.

Vortrag von Dr. Guido Fuchs (Hildesheim | Würzburg)
mit einer Einführung von Diakon Wilfried Otto (Gemeinde Guter Hirt | Hildesheim)

Donnerstag, 24. Mai 2012 | 19.30 Uhr
Dombibliothek | Domhof 30 | 31134 Hildesheim

 “Vergesst die Gastfreundschaft nicht …”, mahnt schon der Hebräerbrief des Neuen Testaments. Und tatsächlich spielt Gastlichkeit als eine Frucht christlichen Glaubens und Lebens in der Kirche von Anfang an eine zentrale Rolle.

"Gast sein" und "gastlich sein" sind unterschiedliche Erfahrungen, die auch im Gottesdienst zum Tragen kommen. Die Gläubigen sind Gäste des Herrn, zugleich aber nehmen sie ihn als “Herzengast” bei der Kommunion bei sich auf. Gastgeber sind sie auch für Menschen, die neu oder als Fremde zum Gottesdienst kommen: Wie werden diese wahrgenommen und empfangen?

“Offene" Kirchen sind nicht immer gleichbedeutend mit "gastlichen": Sprache, Ritual und Gestaltung der Gottesdienste stellen für immer mehr Menschen hohe Schwellen dar, die am Hereinkommen hindern. “Radikale Gastfreundschaft” wird daher in den freikirchlichen Gemeinden gefordert und oft genug praktiziert – hier lässt sich für katholische Kirchen viel lernen am Umgang mit Menschen vor und nach dem Gottesdienst, aber auch in ihm selbst.

Der Vortrag von Guido Fuchs beleuchtet die verschiedenen Aspekte von Gast- und Gastlich-Sein im Gottesdienst; zuvor führt Diakon Wilfried Otto von der Gemeinde Guter Hirt in das Thema ein und stellt den jünsten Band aus der Reihe Liturgie & Alltag zum Thema "Gastlichkeit" vor.

Im Anschluss daran besteht Gelegenheit zu Austausch und Gespräch bei Brot und Wein.


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Buchtipp: Gastlichkeit im Gottesdienst

 Gastlichkeit spielt als Frucht christlichen Glaubens und Lebens in der Kirche von Anfang an eine zentrale Rolle. Gast sein und gastlich sein sind Erfahrungen, die auch im Gottesdienst zum Tragen kommen. Das Buch vereint Beiträge verschiedener Autoren zu den theologischen, spirituellen und liturgiepraktischen Aspekten der Gastlichkeit – auch aus der Perspektive verschiedener Konfessionen. Sie geben so einen neuen Blick auf das Wesen des Gottesdienstes und die Rolle der Mitfeiernden, wie es auch Bischof Klaus Hemmerle einmal ausgedrückt hat: "Lerne am Herd die Würde des Gastes." 

Guido Fuchs (Hg.)
Gastlichkeit. Ihre Theologie, Spiritualität und Praxis im Gottesdienst (Reihe Liturgie & Alltag)

Verlag Friedrich Pustet 2012
176 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-7917-2437-9
€[D] 19,90 | sFr 28,50
  
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Wein, Liturgie und Literatur – Seminar

Die Geschichte des Weinbaus ist vermutlich über 8000 Jahre alt. Seit dem Altertum spielt Wein als agrikulturelles Erzeugnis eine wichtige Rolle. In Bayern hat er vor allem in Franken wirtschaftliche Bedeutung. Hier ist der Bocksbeutel heute ein europaweit geschütztes Markenzeichen für Qualitäts- und Prädikatsweine, was die Einzigartigkeit der fränkischen Lagen noch unterstreicht.

Auch im sozialen und rituellen Leben hat Wein seit jeher eine wichtige Funktion. Er gilt als wichtiges Symbol in zahlreichen Mythen und Religionen. Für die jüdische und christliche Religion kommt ihm auch große zeichenhafte Bedeutung zu. Das christliche Abendmahl lässt sich ohne Wein nicht denken.

Man kann das Thema Wein kulturgeschichtlich, wirtschafts- oder sozialpolitisch betrachten. Viele Aspekte sind anzusprechen, wenn es um dieses Getränk geht. In diesem Seminar werden wir vielfältigen Bezügen des Weines nachgehen und dabei auch seine Bedeutung in der Literatur nicht zu kurz kommen lassen.

Donnerstag, 7. Juni bis Samstag, 9.Juni

Bildungszentrum Kloster Banz

96231 Kloster Banz

Information und Anmeldung unter www.hss.de/veranstaltungen.html


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Prof. Guido Fuchs Mitglied im Kulinaristik-Forum

Prof. Guido Fuchs wurde auf der letzten Vorstandssitzung des Kulinaristik-Forums Rhein-Neckar nach einstimmigem Beschluss in das Forum aufgenommen. Sein Beitrag zu diesem "Netzwerk der Kultur- und Lebenswissenschaften" wird die religiöse Kulinaristik sein.

Das Forum, 2008 entstanden, widmet sich der Erforschung der kulturellen Vielfalt der Essenstraditionen und dem Austausch darüber. Bewusst will man dabei die Vernetzung von universitären und außeruniversitären Institutionen intensivieren.

www.kulinaristik.net 


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Die Liturgie der Drei Österlichen Tage – Studientag

"Einen sah ich sterbend in das Leben gehn" – Der Dichter und Priester Lothar Zenetti hat die Mitte des christlichen Glaubens in dieses paradoxe Bild gefasst. Die Feiern der Tage, die den Weg Jeus in das Tod und in das Leben alljährlich vergegenwärtigen, gehören zu den ältesten Gottesdiensten der Kirche. In ihnen haben sich viele Texte, Riten und Gebräuche erhalten, die sie einzigartig und unverwechselbar machen, die aber nicht einfach zu verstehen sind.

Der Studientag führt in die Liturgie dieser Tage ein und gibt Anregungen zu ihrer – auch musikalischen – Gestaltung.

Samstag, 31. März, 9 – 17 Uhr

 

Bildungs- und Exerzitienhaus Bad Soden-Salmünster, Franziskanergasse 2, 63628 Bad Soden-Salmünster

Informationen und Anmeldung unter: www.bildungshaus-salmuenster.de

 


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Buchtipp: Literatur zum Thema

Guido Fuchs
Einen sah ich sterbend in das Leben gehn.
Die Liturgie der Kar- und Ostertage
 
 

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Buchtipp: Unsere Weihnachtslieder und ihre Geschichte

Unsere Weihnachtslieder und ihre GeschichteKlappentext: Guido Fuchs erzählt in journalistisch unterhaltsamem Stil Geschichten, Hintergründe und Anekdoten zu Weihnachtsliedern von den ersten Jahrhunderten des Christentums bis heute. Dabei geht er mit viel Tiefgang auf die Suche nach der je eigenen Botschaft der Lieder in ihrer Zeit - und bringt dabei immer wieder ganz neue und unerwartete Zusammenhänge ans Licht.

Guido Fuchs
Unsere Weihnachtslieder und ihre Geschichte
Verlag Herder | 2. Aufl. 2010
Format: 13,5 x 21,5 cm, 220 Seiten, Gebunden
ISBN 978-3-451-32278-5
€[D] 12,95 | sFr 18.90

Pressespiegelungen

Interview: Weihnachten als letzte Bastion gemeinsamen Singens (epv-Bayern – 13. Dezember 2011)

Videorezension im Konradsblatt | Online (Kirchenzeitung für das Bistum Freiburg – 8.12.2010)

Interview im Domradio (Bistum Köln – 15. Dezember 2009)

Auszug aus einer Rezension in der Saale-Zeitung (Bad Kissingen – 13. November 2009)

 "In diesem Buch findet man keine Note abgedruckt, viele Lieder klingen beim Lesen ohnehin in einem nach. Dieses in ruhigem Ton verständlich geschriebene Werk mit seiner Spurensuche in der vielfältigen Kulturgeschichte des Weihnachtsfestes bringt einem den möglichen Sinn in den Widersprüchlichkeiten rund um die Geburt dieses Kindes etwas näher.            (Wolfgang Kretschmer)

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Das Weihnachtsfest: Geschichte, Wandel und Gestalt

Vorlesung in der Senioren-Universität Bad Kissingen

Was im 4. Jahrhundert wohl als bewusste christliche Alternative zum römischen Sonnwendfest begann, hat sich inzwischen zum globalen Fest entwickelt: Weihnachten wird längst nicht mehr nur von den Christen gefeiert. Und doch trägt es so die urchristliche Botschaft der Erniedrigung Gottes um die Welt, seine Menschwerdung, um den Menschen zu sich zu führen. Wie drückt sich dieser Gehalt des Festes im Laufe der Zeit aus? Wie kam es zur bürgerlichen Heiligabendfeier und welche Aspekte tragen die Lieder in den verschiedenen Jahrhunderten zum Verständnis des Weihnachtsfestes bei? Diesen Fragen geht die Vorlesung nach.

Termine:

Dienstag, 22. 11. (Zur Geschichte des Weihnachtsfestes)

Freitag, 25. 11. (Die Heiligabend-Feier in der Familie)

Dienstag, 29. 11. (Aspekte des Weihnachtsliedes von den Anfängen bis heute)

jeweils 16.00 – 17.30 Uhr

Sparkassen-Pavillon, Von Hessing-Straße, Bad Kissingen


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"Katechese mit dem Kochlöffel"

In "Schuberts Wein und Wirtschaft", der ältesten Weinstube Bad Kissingens, findet am 11. November ein besonderes Martinsgansessen statt, zu dem Guido Fuchs zwischen den einzelnen Gängen musikalisch das Leben und die Bedeutung des heiligen Martin von Tours und das Brauchtum des Martinstages erschließt. Beginn 19 Uhr.

www.weinstubeschubert.de


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Advent – jenseits des Brauchtums

Dass die einst stillste Zeit im Jahr zur schrillen Vorweihnachtszeit verkommen ist, wird allseits beklagt. Doch was ist der Advent ursprünglich? Wie ist er entstanden und welche Formen nahm er im Laufe der Zeit an? Welche Impulse kann er auch heute über das Vordergründig hinaus bieten?
Prof. Guido Fuchs unternimmt einen informativen, nachdenklichen und doch unterhaltsamen Streifzug durch die Wochen vor Weihnachten – wie immer mit viel Musik.
 

Termine:

Dienstag, 6. Dezember, 19.30 Uhr ancora-Zentrum Göttingen

Mittwoch, 7. Dezember, 19 Uhr, Roncalli-Haus, Magdeburg


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Artikel in der Augsburger Allgemeine Zeitung zu "Gott und Gaumen"

Kulinarische Lesung
Gott und Gaumen
Liturgieprofessor Guido Fuchs sprach zur höheren Dimension des Essens
Von Maria Steber

Himmel und Erde, Gott und Gaumen – Begriffe, die sich zunächst wie zwei Gegenpole gegenüberstehen: „Gott und Kirche“ als Synonyme für „Entsagung“ und „Leibfeindlichkeit“, dagegen „Essen und Trinken“ als Zeichen für „Genuss“ und „Lebensfreude“? Dass dieser Gegensatz nur vermeintlich besteht, dass Essen und Trinken seit jeher viele religiöse Facetten in sich tragen, darauf machte Guido Fuchs, Professor für Liturgiewissenschaft und Alltagskultur …

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Termine für "Gott und Gaumen" in 2011

22. August         Weimar – ACC-Galerie
09. September    Schweinfurt – Augustinum
24. September    Bad Kissingen – Museum Obere Saline, Orangerie
29. September    Ravensburg – Glashaus

10. Oktober        Landshut – Historischer Salzstadel
11. Oktober        Landau – Pfarrzentrum St. Johannes
12. Oktober        Regensburg – St. Wolfgang
13. Oktober        Straubing – Christkönig 
 


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Kirche und Wirtshaus

„Man muss auch dem Körper etwas gönnen, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“ hat ein Geistlicher aus Regensburg zu Josef Fendl einmal gesagt.

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Wir trauern …

Prof. Dr. Joop Bergsma… um unser Gründungsmitglied Prof. Dr. Joop Bergsma, der am 8. Juli 2011 im Alter von 83 Jahren verstarb.

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"Nicht nur ein Ma(h)l!" – Gemeinsam statt einsam

Unter diesem Titel veranstaltet die evangelische Gemeinde St. Thomas in Augsburg ein wöchentliches Mittagsmahl für alle, die sich im Gemeinschaft ein ausgesuchtes 3-Gänge-Menü schmecken lassen wollen.
 

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Schul-MAHL-Zeit

Kulinaristik & Religion an der Schule: Am Martin-Schongauer-Gymnasium in Breisach hat ein Projekt begonnen, bei dem sich begabte Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb der Kirchen …

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