Fünf Glas Cognac

Reisen in CORONA-Zeiten?
Geht leider (noch) nicht.

Geht doch –
wenn man es macht wie der Schriftsteller Carl von Ossietzky: Der sitzt im Wartesaal Erster Klasse im Potsdamer Bahnhof Berlin, hört in der Bahnhofshalle die Lokomotiven schnauben und keuchen, Geschrei und Abschiedsrufe. Er schließt die Augen und träumt …„… nachher auf der Straße empfängt dich das bewährte Tempo von Berlin, und es kommt dir weniger schrecklich vor.
Du hast eine große Reise gemacht. Du warst überall und nirgendwo. Ohne Enttäuschungen, ohne Paßkontrolle und – billig. Fünf Glas Cognac genügen. Anfänger kommen mit weniger aus.“
(Das Tage-Buch, 30. August 1924)

Tja, leider gibt es auch kaum noch Wartesäle und Bahnhofsrestaurants. Aber im Buch kann man sie besuchen – und mit fünf Glas Cognac dabei eine wunderbare Reise machen …

Guido Fuchs (Hg.); In der Bahnhofsgaststätte. Ein literarisches Menü in in zwölf Gängen | 260 Seiten | 14 x 21,5cm | Klappenbroschur
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2018 | ISBN 978-3-947066-65-0 | 17,50 € (D) | 18,00 € (A) | 24,90 sFr (UVP)

Mehr Informationen und eine Leseprobe unter www.verlag-monikafuchs.de

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