Katholische Landjugend Bayern (Hg.) | BrotZeiten. Essen und Trinken in Liturgie und Alltag

Verschiedene Werkbriefe zum Thema Essen, Trinken, Ernährung

BrotZeiten. Essen und Trinken in Liturgie und Alltag
hg. von der Landesstelle der Katholischen Landjugend Bayerns
Bad Honnef-Rhöndorf 2000
80 S., ISBN 3-936459-05-3

Globalisierung total. Segen oder Sackgasse
hg. vom Bundesvorstand der KLJB Deutschlands e. V.
Bad Honnef-Rhöndorf 2002
88 S., ISBN 3-931716-32-5

Ernährungssouveränität. Nahrung aus der Nähe betrachtet. Werkbrief für die Landjugend
hg. vom Bundesvorstand der KLJB Deutrschlands e. V.
Bad Honnef-Rhöndorf 2006
92. S., ISBN 3-931716-40-6

„Essen und essen lassen“ – Ernährungssouveränität konkret
hg. von der KLJB Bayerns e. V.
München 2007
60 S.

Fairer Handel. Die Welt fair-ändern. Werkbrief für die Landjugend
hg. von der Landesstelle der Katholischen Landjugend Bayerns e. V.
München 2007
138 S., ISBN 987-3-936459-25-8

Die „Werkbriefe“ der Katholischen Landjugendbewegung Bayerns bzw. Deutschlands sind bemerkenswerte Publikationen, weil in ihnen viele das religiöse Leben berührende Themen auf eine Art aufbereitet und dargeboten werden, dass Jugendliche davon angesprochen werden und auch etwas damit anfangen können. Das ist zumal im Bereich des Liturgischen ja nicht einfach.

Vor einigen Jahren bereits erschien das Themenheft „BrotZeiten“, in dem das „Essen und Trinken in Liturgie und Alltag“ dargestellt wurde. Verschiedenste Mahlsituationen und -assoziationen des Alltags werden beschrieben, aber auch liturgische Mahlfeiern wie Eucharistie und Agape anschaulich erschlossen. Praxisimpulse und Literatur, Rezepte und Illustrationen runden ein weit über den Kreis der Landjugend hinaus interessantes und empfehlenswertes Büchlein ab. –

Dass Essen und Trinken nicht nur das Rituelle betrifft, sondern in die Politik und Wirtschaft reicht, ja letztlich oft davon ihr gesteuert ist, wird beim Stichwort Ernährung deutlich. Woher kommt das, was wir essen und trinken, wer ist daran beteiligt und welche Folgen hat das für unsere Natur und Umwelt: Diesen Fragen und Bezügen, die ja für Jugendliche interessant sind, widmen sich inzwischen mehrere Ausgaben der Werkbriefe. Dabei werden nicht nur Hintergründe dargestellt und Informationen gegeben, es geht in den Heften immer auch darum, was ganz konkret und möglichst kreativ in Gruppen „vor Ort“ selbst gemacht und verändert werden kann. Dass das oft spielerisch geschieht, kann der Akzeptanz des Themas nur dienlich sein, etwa wenn ein „Faires Kochduell“ mit fairen und regionalen Produkten ausgetragen oder ein Quizabend veranstaltet wird. (Bewusstseins-)Bildung kann so Spaß machen – und gefeiert werden, etwa bei einem Erntedank-Ball mit ganz speziellen Speisen und Getränken.

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